Bildung auf höchstem Niveau

Bildung und Wissen sind Schlüsselfaktoren für individuelle und gesellschaftliche Entwicklung. Die Schweiz verfügt über ausgezeichnete öffentliche Schulen und ein grosses Angebot an privaten und internationalen Bildungseinrichtungen. Die weite Verbreitung der Berufslehre und das duale Hochschulsystem mit Fachhochschulen einerseits und universitären Hochschulen andererseits sorgen für einen hohen allgemeinen Bildungsstand.

Hervorragendes öffentliches Schulsystem

Das öffentliche Schulsystem der Schweiz gehört zu den besten der Welt. Der Besuch einer Schule ist in der Schweiz durch die Schulpflicht vorgeschrieben. Üblicherweise gilt die Schulpflicht vom vollendeten sechsten Lebensjahr bis zum neunten oder zehnten Pflichtschuljahr, d.h. bis zum fünfzehnten oder sechzehnten Lebensjahr.

Das schweizerische Bildungswesen ist dezentral organisiert. Gesamtschweizerisch einheitlich geregelt sind nur der Schuleintritt (Alter), der Beginn und die Dauer des Schuljahres sowie die Dauer der obligatorischen Schulzeit. Ansonsten hat jeder Kanton seine eigenen Schulgesetze und auch die Gemeinden verfügen über eine relativ grosse Autonomie, was lokal angepasste Lösungen ermöglicht.

educa.ch – Der Schweizerische Bildungsserver
SBF – Staatssekretariat für Bildung und Forschung

Grosses Angebot an privaten und internationalen Schulen

Neben den ausgezeichneten öffentlichen Schulen gibt es in der Schweiz eine Vielzahl an privaten Lehrinstituten. Die Internationalität der Greater Zurich Area und die Zunahme global tätiger Firmen mit einer internationalen Belegschaft schaffen einen wachsenden Bedarf an internationalen Schulen. Über 20 englischsprachige Schulen (mit internationalem Curriculum), eine französisch- und eine japanischsprachige Schule und zahlreiche zweisprachige Schulen gewährleisten eine hervorragende Ausbildung und sichern einen reibungslosen Wechsel in andere internationale Schulen und Universitäten auf der ganzen Welt.

Verband Schweizer Privatschulen

Qualifizierte Fachkräfte dank dualem Bildungssystem

In der Schweiz können angehende Lehrlinge nach dem Ende der Pflichtschule aus rund 300 möglichen Ausbildungsberufen wählen. Die Berufslehre besteht aus einem praktischen Teil im Ausbildungsbetrieb, der drei bis vier Wochentage umfasst, und einem allgemein bildenden, theoretischen Teil in der Berufsschule, der sich auf ein bis zwei Unterrichtstage pro Woche beläuft. Insgesamt dauert die Lehre drei bis vier Jahre. Zwei Drittel der Jugendlichen in der Schweiz wählen diesen Weg der Berufsbildung. Das duale Bildungssystem schafft daher eine hohe Allgemeinbildung in der Bevölkerung und sorgt für steten Nachschub an qualifizierten Fachkräften.

Grafische Darstellung des dualen Bildungssystems der Schweiz
BERUFSBILDUNGPLUS.ch – Förderinitiative der Berufsbildung

Internationaler Wissensplatz mit dualem Hochschulsystem

Die Schweiz verfügt heute über ein duales Hochschulsystem. Die beiden Hochschultypen, universitäre Hochschulen und Fachhochschulen, haben unterschiedliche Merkmale, stehen aber gleichwertig nebeneinander. Allein in der Greater Zurich Area sorgen rund 20 Hochschulen mit insgesamt rund 100'000 Studierenden für eine qualitativ hoch stehende Bildung auf tertiärer Stufe.

Die universitären Hochschulen der Schweiz sind entweder kantonale, vom Bund mitfinanzierte Institutionen, oder aber Bundeseinrichtungen. Mit ihrer wissenschaftsorientierten Ausbildung tragen sie die Verantwortung für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Die Universität Zürich (UZH) und die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH) belegen in internationalen Vergleichen Spitzenränge.

ETH – Eidgenössische Technische Hochschule Zürich
UZH – Universität Zürich



Die Fachhochschulen haben mehrheitlich kantonale oder regionale Trägerschaften. Sie unterstehen der Regelungskompetenz des Bundes und werden von diesem mitfinanziert. Ihr Leistungsauftrag umfasst neben der Diplomausbildung anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung, Wissens- und Technologietransfer sowie Weiterbildung. Die Fachhochschulen tragen durch anwendungsorientierte Ausbildung auf wissenschaftlicher Grundlage die Verantwortung für qualifizierten Nachwuchs in der Berufswelt. Sowohl die Studiengänge, welche vergleichsweise straff strukturiert sind, als auch die Diplome sind eidgenössisch anerkannt und die verliehenen Titel gesetzlich geschützt.

Fachhochschulen in der Schweiz
Universitäre Hochschulen in der Schweiz

 
   
     
   
     
     
   

Ländervergleiche

     
    Total Public Expenditure on Education (IMD 2009)
       
    Quality of Educational System
(IMD 2009)
       
    Quality of Educational System
(WEF 2009
)
       
    Quality of University Education
(IMD 2009)
       
    Higher Education Achievement
(IMD 2009)
       
    Quality of Management Schools
(WEF 2009)