Innenpolitische Stabilität und aussenpolitische Neutralität

Die Schweiz ist einer der ältesten Nationalstaaten Europas. 1848 wurde aus dem seit 1291 gewachsenen losen Staatenbund autonomer Kantone ein Bundesstaat mit einer modernen Verfassung. Die Schweiz gilt als Willensnation, sie bindet Vielfalt in der Einheit. Unter dem Titel «Confoederatio Helvetica» finden verschiedene Kulturen und Religionen, vier verschiedene Landessprachen und zahlreiche Volksgruppen zusammen.

Die Schweiz ist bekannt für ihre Stabilität, insbesondere in den Bereichen Sicherheit, Privateigentum, Politik und sozialer Zusammenhalt. Entscheide werden auf der Basis von Konsens und Konkordanz gefällt, was eine breite Abstützung der Politik im Volk garantiert. Die Schweiz gehört zu den Ländern mit der geringsten Korruption. Neutralität, Sicherheit und Stabilität waren und sind auch die Grundlage für die ausgeprägte humanitäre Tradition der Schweiz. Darum haben viele internationale Organisationen wie die UNO und das IKRK ihren Sitz in der Schweiz.

Geschichte der Schweiz

Gesunder Wettbewerb dank Föderalismus

Die Schweiz ist föderalistisch aufgebaut, nach dem Prinzip der Subsidiarität organisiert und gliedert sich in vier Ebenen:

Bund (Die Schweizerische Eidgenossenschaft)
Kanton (26 souveräne Kantone, davon 6 Halbkantone)
Bezirk (Die 14 grössten Kantonen sind aufgeteilt in rund 120 Bezirke)
Gemeinde (rund 3000 Gemeinden)

Die einzelnen Gemeinden und Kantone geniessen eine beträchtliche Autonomie, was zu gesundem Wettbewerb führt.

Die schweizerische Form der direkten Demokratie ermöglicht ihren Bürgern Einflussnahme auf die politischen Geschäfte. In kaum einem anderen souveränen Staat gibt es derart weit reichende Mitbestimmungsrechte des Volkes. Zahlreiche politische und gesellschaftliche Regelungen und Traditionen gewährleisten die schon fast sprichwörtliche Stabilität der Schweiz.

Die Regierung der Schweiz (Exekutive) besteht aus den sieben Mitgliedern des Bundesrats, die von der Vereinigten Bundesversammlung (grosse und kleine Kammer des Parlaments) gewählt werden. Von den sieben Regierungsmitgliedern amtet jedes Jahr ein anderes als Bundespräsident /-in.

Regierungspartei und Opposition sind nicht strikt getrennt, sondern bemüht, bei der Lösung politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Probleme möglichst viele Gruppierungen einzubeziehen, um einen breit akzeptierten Kompromiss zu finden (Konkordanzpolitik). Eine weitere Besonderheit, die wesentlich zur Stabilität der Schweiz beiträgt, ist das Kollegialitätsprinzip der Landesregierung.

Politisches System der Schweiz

Unbürokratische und unternehmerfreundliche Behörden

Die Schweiz und die Greater Zurich Area verfügen über unbürokratische und unternehmerfreundliche Behörden und bieten Unternehmern und Investoren rasche und kompetente Hilfe bei ihrem Investitionsvorhaben. Wenige und flexible Regulierungen ermöglichen die schnelle Umsetzung unternehmerischer Ideen und sind die idealen Voraussetzungen für Erfolg und Wachstum.

Die Bundesbehörden der Schweizerischen Eidgenossenschaft

 
   
     
   
     
   
     
     
   

Ländervergleiche

     
    Bribing and Corruption
(IMD 2010)
       
    Bureaucracy
(IMD 2010)
       
    Creation of Firms
(IMD 2010)
       
    Ease of Doing Business
(IMD 2010)
       
    Government Decisions
(IMD 2010)
       
    Immigration Laws
(IMD 2010)
       
    Legal and Regulatory Framework
(IMD 2010)
       
    Risk of Political Instability
(IMD 2010)
       
    Transparency of Government Policy (IMD 2010)