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Juni 2010
ETH-Professor erhält Vodafone Innovationspreis
2010
Für seinen Algorithmus, der Handys
leistungsfähiger und schneller macht, erhält ETH-Professor
Helmut Bölcskei den Vodafone Innovationspreis 2010.
Helmut Bölcskei, Professor am Institut für Kommunikationstechnik
der ETH Zürich, ist von Vodafone für die Entwicklung eines
Algorithmus ausgezeichnet worden, der die Leistungsfähigkeit und
Effizienz von Smartphones, Telefonen und Minicomputern steigert.
Der Algorithmus lässt sehr hohe Datentransferraten zu, schont
aber gleichzeitig die Akkus der Geräte. Die Methode wird als «single
tree-search sphere decoding» (STS-SD) bezeichnet.
Damit haben Bölcskei und seine Forscherkollegen Christoph Studer
und Andreas Burg einen Durchbruch im Empfängerdesign von
hochleistungsfähigen Funksystemen erreicht. Durch den
Algorithmus werden Smartphones in der Lage sein,
Datentransferraten von 0,5 bis 1 Gigabits pro Sekunde zu
erreichen. Da moderne Telekommunikationssysteme hohe
Datentransferraten haben, gehen Experten davon aus, dass dem
Algorithmus der ETH-Forscher künftig bei allen digitalen
Empfängern eine Schlüsselrolle zukommen wird.
Die Preisstifterin, die «Vodafone-Stiftung für Forschung», hat
zum Ziel, Forschung und wissenschaftliche Weiterentwicklung auf
dem Gebiet der Mobilkommunikation zu fördern. Mit dem
Innovationspreis prämiert die Vodafone-Stiftung für Forschung
herausragende Forschungsergebnisse im Kommunikationsbereich. Der
Preis ist mit 25‘000 Euro dotiert.
www.vodafone.com
www.ethz.ch
www.nari.ee.ethz.ch
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