April 2010

Renommierter Preis für Roboter-Inspektoren aus der Schweiz

Die traditionell enge Zusammenarbeit von Forschungsinstitutionen und Unternehmen in der Schweiz hat sich erneut bewährt: Ein gemeinsames Projekt der ETH Zürich, der EPF Lausanne, der Firma Alstom sowie des ETH-Spin-offs und Joint Ventures Alstom Inspection Robotics (AIR) wurde mit einem der renommiertesten europäischen Robotik-Preise ausgezeichnet.

Für den Technologie-Transfer erhielten die Beteiligten des Projekts «Highly Compact Robots for Power Plant Inspections» der Förderagentur für Innovation (KTI) des Bundes den begehrten europäischen Robotik-Preis «EUROP/EURON Robotics Technology Transfer Award». EUROP steht für European Robotics Technology Platform, EURON für European Robotics Research Network.

Seit gut drei Jahren tüfteln die Partner aus Hochschule und Industrie im Rahmen des KTI-Projektes an künstlichen Inspektoren für diverse Kraftwerke. Die ETH-Wissenschaftler forschen, testen und setzen dabei Ideen in Prototypen um, welche anschliessend von den AIR-Entwicklern übernommen und industrialisiert werden.

Die Roboter können hochspezialisierte Wartungsarbeiten durchführen. Dazu fahren oder kriechen die Mini-Inspekteure auch in unzugängliche Bereiche von Turbinen und Generatoren, inspizieren dort jedes Teil mit Laser, Ultraschall oder Wirbelstrom auf Risse oder sonstige Materialschäden und zeichnen die gefundenen Schwachstellen in einer Art Landkarte auf.

www.asl.ethz.ch/research/asl/CTI-Inspection
www.inspection-robotics.com
mobots.epfl.ch

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