Themenabend:
«Innovationsfähigkeit der Greater Zurich Area»
Impressionen des Themenabends von Irène Fiechter
Was sind typische Merkmale innovativer
Unternehmen aus den technologischen Schlüsselbranchen der
Greater Zurich Area? Wie kann die vorhandene Innovationskraft
genutzt werden, um ausländische Investoren anzuziehen? Diese und
weitere Fragen waren Gegenstand des Themenabends
«Innovationsfähigkeit der Greater Zurich Area» mit
anschliessendem Apéro vom 16. März 2010 im Zürcher Papiersaal.
Die Spezialisten von Ernst & Young, Roger Amhof und Curdin
Derungs, führten die rund 200 Teilnehmer aus Wirtschaft,
Wissenschaft, Politik und Verwaltung in die Thematik ein und
präsentierten die Ergebnisse der Studie «Innovationsfähigkeit
und Investitionspotential der Greater Zurich Area».
Anschliessend diskutierten Prof. Dr. Roman Boutellier,
Vizepräsident und Professor für Innovations- und
Technologiemanagement an der ETH Zürich, Dr. Gery Colombo,
Mitgründer & CEO des Medtech-Unternehmens Hocoma AG, Dr. Richard
Dratva, Mitgründer & Chief Strategy Officer des IT-Konzerns
CREALOGIX sowie Curdin Derungs die Ergebnisse und stellten sich
den Fragen aus dem Publikum. Den Abend moderierte Sonja Wollkopf
Walt, Geschäftsführerin der Greater Zurich Area AG.
Gemäss der Studie sind im Wirtschaftsraum Greater Zurich Area
die Branchen Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT)
und Medizinaltechnik sowie das Hochpräzisionssegment des
Bereichs Chemie/Kunststoff besonders innovationsstark. Die
Diskussionsteilnehmer waren sich einig, dass die Greater Zurich
Area eine im internationalen Vergleich ausnehmend hohe Dichte an
spezialisiertem technologischem Spitzen-Knowhow aufweise. Als
besonderer Vorteil wurde auch gewertet, dass die für die
Innovationsfähigkeit unerlässlichen Vernetzungen innerhalb der
Wertschöpfungskette in der Schweiz auf sehr kleinen Raum
vorhanden sind, was den Zugang zu relevantem Knowhow und die
Transparenz der Strukturen erheblich erleichtere. Das
Bewusstsein für diese Vorteile gelte es künftig sowohl im
Wirtschaftsraum selber als auch bei ausländischen Investoren
weiter zu stärken.